Prostatakrebs

Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes, mit den Ausmaßen von 4x3x2 cm, die sich unterhalb der Harnblase befindet und den oberen Teil der Harnröhre umkleidet. Sie produziert ein farbloses flüssiges Sekret, das Nährstoffe für die richtige Beweglichkeit der Spermien enthält. Beim Orgasmus gelangt das Sekret in der Harnröhre, vermischt sich mit dem Sperma aus dem Hoden. Die Entwicklung der Prostatazellen, und zwar gesunder und kranker, hängt vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron ab. Das Hormon bildet sich vor allem in den Hoden, aber auch den Nebennieren und gelangt durch das Blut in die Prostata. Die Prostata ist vor allem durch folgende Erkrankungen gefährdet: Entzündungen der Prostata, benigne Prostata-Hyperplasie, Prostatakarzinom (Krebs).

1. Benigne Prostata-Hyperplasie (BHP)

Die BHP ist ziemlich häufig, fast jeder Mann über 50 hat gewisse Anzeichen von BHP. Es überwiegt die Meinung, dass wenn sich alle Männer nach dem siebzigsten Lebensjahr untersuchen lassen würden, eine 90-prozentige Chance bestünde, dass man bei ihnen eine benigne Prostataerkrankung, BHP diagnostizieren würde. Bei dieser gutartigen Erkrankung kommt es zu einer Vergrößerung der Prostata durch übermäßige Vermehrung der Prostatazellen. Durch die Zellteilung wächst die Prostata, drückt auf die Harnröhre und verursacht Probleme beim Urinieren, die bis zu ernsten Komplikationen führen können, wie einer Schwächung der Nierenfunktion und Infektionen der Harnwege. Diese Erkrankung führt nie zu Prostatakrebs, kann aber parallel mit dem Prostatakrebs auftreten.

2. Prostatakrebs

Weltweit gilt Prostatakrebs als vierthäufigste Tumorerkrankung bei Männern. In hoch entwickelten Ländern ist Prostatakrebs eine der am meisten verbreiteten Tumorerkrankungen. Im Jahr 2006 litten an dieser Diagnose in Europa fast 350 000 Männer, es war somit die häufigste Tumorerkrankung bei europäischen Männern. In den Vereinigten Staaten von Amerika werden jedes Jahr mehr als 200 000 neue Fälle von Prostatakrebs diagnostiziert. In den USA ist Prostatakrebs die zweithäufigste Tumorerkrankung gleich nach Hautkrebs. Nach dem 50. Lebensjahr ist er die häufigste Diagnose und bildet 15 Prozent aller Tumorerkrankungen. Prostatakrebs hat eine zunehmende Tendenz.

Die genaue Ursache für Prostatakrebs ist unbekannt. Man geht vom Einfluss einiger Risikofaktoren aus, die bei seiner Entstehung eine Rolle spielen können. Ein bedeutender Risikofaktor ist das Alter. Die Häufigkeit von Prostatakrebs nimmt mit steigendem Alter zu Man geht davon aus, dass die Prostatazellen bei älteren Männern länger der Wirkung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron ausgesetzt sind. Testosteron ist für die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale während des Erwachsenwerdens verantwortlich und fördert später das Wachstum der Prostatazellen, die für die Entstehung von BHP verantwortlich sind und das Wachstum von Krebszellen die für die Entstehung von Prostatakrebs verantwortlich sind. Ein weiterer Risikofaktor ist die Familienanamnese. Prostatakrebs bei nahen männlichen Verwandten erhöht die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung um das zwei- bis dreifache. Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Vorbeugung nicht nur bei Prostatakrebs, sondern auch anderen Krebsarten. Ernährung die reich an Brokkoli, Tomaten, anderem Gemüse, Obst, Ballaststoffe, Soja, Tofu, Vitamin E und Selen ist, kann eine verhütende Wirkung haben. Umgekehrt ist eine Ernährung mit hohem Anteil an Tierfetten mit dem Risiko des Prostatakrebses verbunden. Es besteht eine Beziehung zwischen Fettleibigkeit und Prostatakrebs. Zu weiteren Risikofaktoren gehören Rauchen, Umwelt, hormonale Veränderungen (diese Erkrankung tritt nicht nach einer Kastration auf), Alkohol.

Durch die Wirkung von Karzinogenen kommt es zu pathologischen Veränderungen der Prostatazellen, was zu ihrer malignen Umwandlung und Tumorwachstum führt. In Form von Metastasen können sich die Krebszellen in den ganzen Körper verbreiten.

Indol-3-Carbinol hat einen potentiell antiproliferativen Effekt in menschlichen Karzinomzellen der Prostata. Firestone von der Universität in Kalifornien erstellte im Jahr 2003 eine Studie über die Wirkungen von Indol-3-Carbinol, die die Wirksamkeit von Indol-3-Carbinol auf die Blockade des Zellenzyklus am G1 Rezeptor der Tumorzellen der Prostata bestätigte.

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