Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhalskrebs ist eine ernste Erkrankung, die Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren heimsucht. Weltweit ist es die dritthäufigste Todesursache bei Frauen mit Krebserkrankungen, gleich nach Brust- und Lungenkrebs. Jedes Jahr erkranken europaweit etwa 50.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs und jedes Jahr sterben daran 25.000 Frauen.

Es ist die einzige bösartige Krebserkrankung bei der primäre und sekundäre Vorbeugung möglich ist, denn ihre Ursache ist bekannt – das humane Papillomavirus (HPV). Das humane Papillomavirus wird beim Geschlechtsverkehr oder intimem Kontakt mit der infizierten Schleimhaut oder der Haut der Genitalien übertragen. Etwa 80% der sexuell aktiven Frauen infizieren sich in einem bestimmten Lebensabschnitt mit diesem Virus. In den meisten Fällen geht die Infektion spontan zurück, aber bei etwa 10% der Frauen überdauert die Infektion im Bereich des Gebärmutterhalses. Ärztliche Studien ergaben, dass die Überdauerung des Virus im Zellinneren des Gebärmutterhalses nach dem 25. Lebensjahr das Risiko von Krebserkrankungen um mehr als 100 % im Vergleich mit gesunden Frauen erhöht. Die meisten HPV Infektionen sind latent, zytologisch und histologisch nicht nachweisbar, nur mit Hilfe von HPV-DNA Detektionsmethoden. Die meisten Infektionen bei jüngeren Frauen sind vorübergehend (80%), bei älteren Frauen ist die Infektion häufiger persistent.

Humane Papillomaviren stellen eine große Virengruppe dar. Es sind über 150 Typen bekannt, die zur Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute führen können. Etwa 40 Typen werden beim Geschlechtsverkehr oder intimem Kontakt übertragen und können die Schleimhaut und die Haut der Geschlechtsorgane und des Rektums infizieren. Die gesamte Gruppe der Viren wird in zwei Grundgruppen aufgeteilt:

* Papillomaviren mit einem geringen Risiko (HPV low risk) – führen in der Regel zu keinen Krebsveränderungen. Sie verursachen am häufigsten Kondylome an den Schleimhäuten und der Haut der weiblichen und männlichen äußeren Geschlechtsorgane und des Rektums.
* Papillomaviren mit einem hohen Risiko (HPV high risk) – können zu Präkanzerose und Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Krebs im Anogenitalbereich führen. In diese Gruppe gehören über 65 Typen und etwa 30 Typen infizieren die Geschlechtsorgane.

Statistisch betrachtet sind die Typen 16, 18, 31 und 45 am bedeutendsten, sie stellen bis zu 80% aller Infektionen dar. Diese Viren befinden sich in 90% aller Karzinome des Gebärmutterhalses.

Faktoren, die das Risiko der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses erhöhen sind ein früher Beginn mit dem Geschlechtsleben, Promiskuität, eine hohe Anzahl an Entbindungen und Fehlgeburten in der Anamnese, die erste Entbindung in sehr jungem Alter, Rauchen, Drogen, Schwächung des Immunsystems und genetische Prädisposition.

Die Vorbeugung liegt in regelmäßigen gynäkologischen Untersuchungen, bei denen unter anderem auch eine zytologische Untersuchung des Gebärmutterhalsabstriches gemacht wird, die helfen kann Zellveränderungen aufzuzeigen. Indol-3-Carbinol (INDONAL) beeinflusst positiv den Östrogenmetabolismus. Es unterstützt die Wachstumshemmung von Krebszellen und fördert das programmierte Absterben von Krebszellen und Zellen, die durch humane Papillomaviren verändert wurden.

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