Für die Fachöffentlichkeit

INDONAL
Nahrungsergänzung mit 150 mg Indol-3-Carbinol in einer Kapsel

Qualitative und quantitative Zusammensetzung

Jede Kapsel der Nahrungsergänzung INDONAL enthält 150 mg Indol-3-Carbinol, einen Stoff, der in Natur in Kreuzblütengewächsen wie Kohl, Brokkoli, Grünkohl und Kohlrabi vorkommt.

Form
Kapseln (cps)

Indikationen
Die letzten wissenschaftlichen Forschungen haben gezeigt, dass Indol-3-Carbinol ein Stoff ist, der die positive Reaktion des menschlichen Organismus bei einigen Tumorerkrankungen fördern kann. Indol-3-Carbinol wirkt positiv auf den Östrogenstoffwechsel durch Verschiebung des Verhältnisses der Östrogenmetaboliten zugunsten des 2α-Hydroxyestron, fördert die Hemmung der Weiterverbreitung von Frühstadien und Tumorzellen und unterstützt die selektive Apoptose, das programmierte Absterben von Tumorzellen und der, durch humane Papillomaviren, veränderten Zellen.

INDONAL ist für Menschen geeignet, die folgende Diagnosen befürchten oder bestätigt bekommen haben:

  • Dysplasien des Gebärmutterhalses (CIN I-III) und Tumore des Gebärmutterhalses
  • Infektion durch humane Papillomaviren HPV
  • Genitalwarzen und Erkrankungen im Bereich des Anogenitalbereichs (Juckreiz, Hautverdickung, Kondylome)
  • Mastopathie (verhärtete Knoten und Zysten in der Brust)
  • Brustkrebs
  • Gebärmuttermyome
  • Eierstockzysten
  • Störungen des Hormongleichgewichts bei Frauen
  • Prostata- und Hodentumore, Polypen und Tumore des Dickdarms und Magens, Schleimhauttumore im Kehlkopfbereich
Empfohlene Dosierung
INDONAL ist zur inneren Anwendung bestimmt, 5-10 Minuten vor dem Essen, empfohlen wird die Einnahme mit genügend Flüssigkeit.

Erwachsene

Als Vorbeugemaßnahme 2 Kapseln täglich 1-2 Monate.

Bei Erkrankungen und Tumoren in weichen Geweben der weiblichen Geschlechtsorgane, bei Infektion durch humane Papillomaviren im Bereich der äußeren Gebärorgane und des Rektums 2 Kapseln täglich 3 Monate (bei Personen mit einem Gewicht über 70 kg 3 Kapseln täglich 3 Monate).

Bei Erkrankungen der Prostata, Hoden, Polypen, Tumoren des Dickdarms, Magens und Kehlkopftumoren 2 Kapseln täglich 3 Monate (bei Personen mit einem Gewicht über 70 kg 3 Kapseln täglich 3 Monate).

Die empfohlene Dosierung darf nicht überschritten werden. Die Wiederholung des Einnahmezyklus für die Nahrungsergänzung INDONAL hängt von den Ergebnissen der Kontrolluntersuchungen ab. Vor der Wiederholung des Zyklus wird eine 2-monatige Pause empfohlen. Eine Wiederholung des Zyklus sollte mit einem Facharzt konsultiert werden. INDONAL kann während der Bestrahlungstherapie eingenommen werden. Es kann vor und nach der Chemotherapie eingenommen werden, bei gleichzeitiger Einnahme mit der Chemotherapie wurde eine Abschwächung der Wirkung der Nahrungsergänzung INDONAL nachgewiesen.
Die Nahrungsergänzung INDONAL kann auch zusammen mit hormoneller Verhütung eingenommen werden. Es ist auch für Diabetiker geeignet

Kinder
Bei Kindern ab einem Alter von 3 Jahren und einem Gewicht über 25 kg 6-7 mg pro Kilogramm Gewicht.

Kontraindikationen
Keine Anwendung der Nahrungsergänzung INDONAL bei Schwangerschaft und Stillzeit!
Eine Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren wird nicht empfohlen.
Keine Anwendung der Nahrungsergänzung INDONAL bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe des Präparats.

Hinweise

INDONAL sollte nicht in Kombination mit Medikamenten zur Senkung der Magensäure eingenommen werden (Antazida, H2-Blocker, Proton-Pumpen-Inhibitoren).
INDONAL wirkt nicht bei Patienten mit einer Zytochrom-P450-Mutation. In einem solchen Fall bewirkt das Indol-3-Carbinol nicht den Wechsel von Östrogen in das 2α-Hydroxyesteron.
Unerwünschte Wirkungen treten bei Einhaltung der empfohlenen täglichen Dosiermengen nicht auf. Bei Überdosierung, d.h. der Einnahme der Nahrungsergänzung INDONAL® in einer Dosis von über 800 mg, also der empfohlenen täglichen Höchstdosis, wurden Gleichgewichtsstörungen, Tremor, Schwindelgefühl und Brechreiz verzeichnet.
In einigen Fällen kann es zu Meteorismus kommen, der im Verlauf weniger Tage zurückgeht. Die regelmäßige Anwendung ist wichtig, denn eine unregelmäßige Anwendung und eine Unterbrechung führen zur Senkung der Wirkung der Nahrungsergänzung INDONAL

Verpackung
3x10 Kapseln
6x10 Kapseln
Das Verfallsdatum ist auf der Verpackung angegeben.


Ursprung
Indol-3-Carbinol ist ein Stoff, der in der Natur in Kreuzblütengewächsen wie Kohl, Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Blumenkohl vorkommt. Indol-3-Carbinol wird durch Hydrolyse von Indol-3-Glukosinolat gewonnen. Katalysator dieser Reaktion ist das Enzym Myrosinase, das nach der Mazeration des Gemüses aktiviert wird.

Chemische Formel
C9 H9 NO


Wirkungsmechanismus
Für Zellen des weichen Gewebes weiblicher Geschlechtsorgane, wie Brust, Gebärmutter, Eierstöcke ist die Zufuhr von 2α-Hydroxyestron sehr wichtig. Es gewährleistet die richtige Entwicklung der Brustdrüsen, des Gebärmutterepithels, sowie den Verlauf des Eierstock- und Eizellenzyklus. Die Regulierung des Wachstums und der Vermährung der Zellen im Körper ist also eine der spezifischen und physiologischen Hauptaufgaben des Östrogens. Man unterscheidet bei den Östrogenmetaboliten zwischen den sog. „guten“ (2α-Hydroxyestron) und „schlechten“ (16α-Hydroxyestron). Unter physiologischen Bedingungen sind diese zwei Metaboliten im Körper im idealen Verhältnis. Bei einer Störung dieses Gleichgewichts mit Erhöhung des 16α-Hydroxyestron-Spiegels, kann es zur Entwicklung pathologischer Veränderungen im Organismus kommen. Nachgewiesen wurde ein direkter Zusammenhang zwischen der Östrogenwirkung und der Entwicklung von Tumoren in weichen Geweben, die vom Östrogen abhängig sind. Bei einem Mangel an Nährstoffen im weiblichen Körper, ist der Organismus nicht imstande das Östrogen auf geeignete Weise umzuwandeln, sondern benutzt einen anderen Weg der Östrogenumwandlung, die sog. „16α-Hydroxylierung“ des Östrogens unter Entstehung von 16α-Hydroxyestron.

Dieser Weg belässt dem Hormon genug Wirksamkeit, damit es eine Veränderung der Zellen der Brustdrüse und anderer weicher Gewebe hervorrufen kann. Nach Jahren können sich diese Zellen zu Krebszellen umwandeln. Indol-3-Carbinol verhindert die Bindung von 16α-Hydroxyestron und Zelle, indem es sich selbst mit der Zelle verbindet und die Zelle selbst ihr Ende programmiert, die Apoptose, den programmierten Zelltod. Bei genügend Nährstoffen im weiblichen Körper wird das Östrogen auf dem Weg der 2α-Hydroxylierung umgewandelt, wobei der Metabolit 2α-Hydroxyestron entsteht. Dieser Metabolit verursacht nie die Entwicklung pathologischer Veränderungen und führt nicht zur Entstehung von Krebs. Bei der Ausrichtung des Östrogens auf den richtigen Umwandlungsweg setzt der Körper gerade den Stoff Indol-3-Carbinol ein. Indol-3-Carbinol verschiebt das gemeinsame Verhältnis der Östrogenmetabolite zugunsten des 2α- Hydroxyestrons. Indol-3-Carbinol regt von außen das P450 Zytochrom in der Leber an, das an der 2α-Hydroxylierung des Östrogens beteiligt ist und erhöht den 2α-Hydroxyestron-Spiegel. Indol-3-Carbinol senkt die Produktion der Östrogenrezeptoren in den Zielgeweben. Indol-3-Carbinol erneuert und erhöht die Aktivität der für die Tumorsupression verantwortlichen Gene p21 und p53 und blockiert die Wachstumsfaktoren, wodurch es eine Proliferation der Tumorfrühstadien und Krebszellen verhindert. Indol-3-Carbinol erhöht die Expression des für die Tumorsupression verantwortlichen Gens BRCA 1, das die beschädigte DNA in den Tumorzellen repariert.

Indol-3-Carbinol senkt die Bildung von Zytokinen in Epithelzellen, welche die lokale Immunität-Antwort des Organismus senken. Indol-3-Carbinol inhibiert die Antigene E6 und E7, die spezifisch für Infektionen durch humane Papillomaviren HPV sind. Die Inhibition dieser Antigene mit Hilfe des Indol-3-Carbinol unterstützt die Umwandlung der HPV transformierten Zellen in Zellen mit einem normalen Phänotyp und führt bei Krebs- und HPV-infizierten Zellen zur selektiven Apoptose. Eine wichtige Rolle spielen bei der Apoptose die Gene BAX und BCL. Eine erhöhte Menge des Gens BAX induziert die Apoptose der Tumorzellen, während das BCL gen die Apoptose inhibiert. Deshalb ist das Gleichgewicht zwischen den Genen BAX und BCL wichtig. Es wurde nachgewiesen, dass Indol-3 Carbinol die Bildung des BCL Gens in Tumorzellen innerhalb von 48 Stunden blockiert und die Bildung des BAX Gens in den ersten 24 Stunden nach der Einnahme fördert. Indol-3 Carbinol stimuliert die Erhöhung der Permeabilität der Mitochondrien-Membrane, anschließend die Translokation des BAX Gens aus dem Zytoplasma in die Mitochondrien, die Freisetzung des Zytochroms c und die Aktivierung der Kaspasen, der Schlüsselenzyme der Apoptose, die zum Tod der Tumor- oder HPV-infizierten Zelle führen. Indol-3-Carbinol verweist infolge der Fähigkeit die Synthese des 2α-Hydroxyestrons herbeizuführen, das die Oxidation der Lipoproteine mit geringer Dichte (LDL) inhibiert, auf den Umstand, dass Indol-3-Carbinol auch eine Antioxidationswirkung hat. Es zeigt sich auch, dass das 2α-Hydroxyestron die Proliferation des glatten Muskelgewebes inhibiert. Die Inhibition der Proliferation des glatten Muskelgewebes und die Inhibition der LDL Oxidation könnten eine Erklärung für die mögliche antiatherogene Wirkung von Indol-3-Carbinol sein.

Pharmakokinetik
Die Pharmakokinetik von Indol-3-Carbinol im menschlichen Körper ist noch nicht vollkommen geklärt. Indol-3-Carbinol metabolisiert im Magen durch die Magensäure in DIM (DiIndolylmethan) und ICZ (Indolkarbazol). DIM und ICZ werden im Gastrointestinaltrakt absorbiert. Der Absorptionsbereich von Indol-3-Carbinol, DIM, ICZ, sowie ihre weitere Verteilung, der Metabolismus und Ausscheidung sind Gegenstand weiterer wissenschaftlicher Forschungen.

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